Kultur

Maria-Lassnig-Preis 2021 geht an Atta Kwami aus Ghana

© Atta Kwami

Der Maler Atta Kwami erhält den Maria-Lassnig-Preis 2021. Die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung der Maria Lassnig Stiftung wird alle zwei Jahre mit einer anderen Partnerorganisation vergeben, heuer gemeinsam mit den Londoner Serpentine Galleries. Kwami erhält neben dem Preisgeld die Möglichkeit, mit der Galerie ein Projekt im öffentlichen Raum zu verwirklichen, und es erscheint eine umfassende Monografie des Künstlers.

Die Maria Lassnig Stiftung vergibt alle zwei Jahre einen hohen Geldpreis. Die österreichische Malerin und Medienkünstlerin Maria Lassnig aufgenommen am, 13. März 2009, im Museum Ludwig in Köln | © APA/dpa/Oliver Berg

Atta Kwami aus Ghana

Atta Kwami ist ein ghanaischer Maler, Grafiker, unabhängiger Kunsthistoriker und Kurator. Er wurde 1956 in Accra geboren. Er hat an der Kwame Nkrumah Universität für Wissenschaft und Technologie in Kumasi, Ghana und im Vereinigten Königreich unterrichtet. Kwami schafft Werke, die Form und Farbe improvisieren und lässt ghanaische Architektur und afrikanische Textilien in seine Werke einfließen.

Kwami erhielt seine Ausbildung in Kumasi. 1986 wurde er Lehrer an seinem ehemaligen College, der Kwame Nkrumah University of Science & Technology.Kwami wird häufig zu Vorträgen an verschiedenen Universitäten und anderen Kunstinstitutionen in Großbritannien und Afrika eingeladen. Im Dezember 2013 veröffentlichte er ein Buch mit dem Titel “Kumasi Realism”, in dem verschiedene in Kumasi lebende Künstler vorgestellt wurden.

Hoch dotierter Maria-Lassnig-Preis

Atta Kwami wurde 1956 in Ghana geboren und lebt heute in Großbritannien. Er ist der dritte Künstler, der den Maria-Lassnig-Preis erhält. 2019 wurde die indische Künstlerin Sheela Gowda ausgezeichnet, erste Preisträgerin war 2017 die Britin Cathy Wilkes.

(APA/red)

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Redaktion

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