Isabella Schieferer, Mira Hanner, Leona König, Amelie Jade Knapp, Paul Herbst.
Isabella Schieferer, Mira Hanner, Leona König, Amelie Jade Knapp, Paul Herbst.
Bei der Finalshow der “Goldenen Note 2024” wurden herausragende junge Klassiktalente geehrt. Die von Leona König, Obfrau des Internationalen Musikvereins zur Förderung hochbegabter Kinder (IMF), initiierte Auszeichnung fand bereits zum achten Mal seit 2017 statt. Die Show bot den Fernsehzuschauern nicht nur beeindruckende musikalische Darbietungen, sondern auch emotionale Momente. Fünf Mädchen und vier Burschen im Alter von neun bis 18 Jahren, die aus einer zuvor veranstalteten Audition siegreich hervorgegangen waren, spielten um die Goldene Note von Leona König by ORF.
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– Die elfjährige Oboistin Mira Hanner gewann in der Kategorie Blasinstrumente. | © ORF/Roman Zach-Kiesling
In der Kategorie Blasinstrumente gewann die elfjährige Mira Hanner aus Zwettl an der Rodl/Oberösterreich mit ihrem berührenden Vortrag von Ennio Morricones „Gabriel’s Oboe“ aus dem Film „The Mission“. Sie wurde von Hyung-ki Joo am Klavier begleitet. Der 14-jährige Pianist Paul Herbst aus Eppan/Südtirol überzeugte in der Kategorie Tasteninstrumente mit Claude Debussys „Clair de Lune“ und begleitete Camilla Nylund bei der Vilja-Arie aus „Die lustige Witwe“. Amelie Jade Knapp, eine 15-jährige Harfenistin aus Trautmannsdorf/Niederösterreich, gewann in der Kategorie Streich- und Zupfinstrumente mit ihrer Interpretation von Bedřich Smetanas „Die Moldau“. Sie spielte gemeinsam mit Aleksey Igudesman „Taurus“ aus dessen „Horoskop Preludes“. Den Publikumspreis erhielt die 17-jährige Saxofonistin Isabella Schieferer aus Innsbruck/Tirol für ihre Darbietung von Darius Milhauds „Brazileira“ aus der „Scaramouche“-Suite.
Die hochkarätig Jury bestand aus der Sopranistin Camilla Nylund sowie den musikalischen Multitalenten Aleksey Igudesman und Hyung-ki Joo. Sie bewerteten die insgesamt neun Finalist:innen, die sich in drei Wettbewerbskategorien präsentierten: Blasinstrumente, Tasteninstrumente und Streich- und Zupfinstrumente. Zusätzlich wurde ein Publikumspreis durch Online-Voting ermittelt. Die Jury zeigte sich durchwegs beeindruckt vom hohen Niveau und der Vielseitigkeit der jungen Musiker:innen, was die Entscheidung nicht leicht machte.
Aleksey Igudesman, Camilla Nylund, Hyung-ki Joo. | © ORF/Roman Zach-Kiesling
Die Finalisten der Goldenen Note 2024 boten eine breite Palette an Stücken und Genres. Dominik Baumgartner, ein 10-jähriger Hornspieler aus Brunn am Gebirge/Niederösterreich, begeisterte mit „My Heart Will Go On“ aus dem Film „Titanic“. Adriana Vasilski, eine 12-jährige Pianistin aus München/Deutschland, spielte Joseph Haydns Konzert für Klavier und Orchester D-Dur, Hob.XVIII:11, 3. Satz „Rondo all’Ungarese“. Anahit Stelmashova, 18 Jahre alt und aus Tbilisi/Georgien, präsentierte Camille Saint-Saëns’ Klavierkonzert Nr. 2, 3. Satz. Nikoloz Menabde, ein 9-jähriger Geigenspieler aus Klosterneuburg/Niederösterreich, spielte Anatoli Komarowskis Konzert Nr. 2, 1. Satz, während Raphaël Bleuse, ein 16-jähriger Geiger aus Wien, mit Antonio Vivaldis „Die vier Jahreszeiten“, 3. Satz „Sommer“, beeindruckte.
Mira Hanner, Paul Herbst, Amelie Jade Knapp. | © ORF/Roman Zach-Kiesling
Neben den Auftritten und der Anerkennung durch die Jury erhielten die Gewinner und Finalisten der Goldenen Note 2024 wertvolle Preise, die ihre musikalische Karriere weiter fördern sollen. Mira Hanner darf den berühmten Konzertsaal im Wiener Palais Ehrbar für ein eigenes Konzert nutzen. Paul Herbst freut sich auf ein gemeinsames Konzert mit der armenischen Pianistin Nareh Arghamanyan in Monaco. Amelie Jade Knapp wird in der New Yorker Carnegie Hall auftreten. Zusätzlich sind für alle drei Gewinner Konzerte in Spanien geplant. Isabella Schieferer, die Gewinnerin des Publikumspreises, erhält ein Studiensemester an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK). Alle Finalisten profitieren von professionellen IMF-Masterclasses und haben die Möglichkeit, an weiteren Projekten des IMF teilzunehmen.
Goldene Note 2024 by Leona König. | © ORF/Roman Zach-Kiesling
(PA/red)
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